Verurteilung der Anschläge in Sri Lanka

Im Namen Allahs des Allerbarmers des Barmherzigen

Am gestrigen Ostersonntag wurde ein schweres Verbrechen mit terroristischem Motiv in Sri Lanka verübt. Mehrere Sprengsätze detonierten fast zeitgleich an verschiedenen Orten des Landes. Die Terroristen hatten es insbesondere auf friedliche Menschen, die den Ostergottesdiensten in den Kirchen beiwohnten, abgesehen.

Diese Nachricht haben wir mit Bestürzung und Fassungslosigkeit aufgenommen. Umso gravierender ist das erschreckende Ausmaß dieser Anschläge. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt die Zahl der Todesopfer bereits bei 300.

Wir Muslime verurteilen diese Taten aufs Schärfste. Wir lesen im Koran Allahs Worte, in denen es heißt: ((Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (dass es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es’, als ob er alle Menschen am Leben erhält.)) (5:32)

Wenige Wochen nach den Anschlägen in Neuseeland schlägt der Hass wieder zu. Für uns Muslime macht es hierbei keinen Unterschied ob dabei eine Kirche oder eine Moschee angegriffen wurde. Diese Orte sind Orte der Ruhe, der Stille und der Gottergebenheit. Hass darf keinen Platz haben in unserer heutigen Welt.

An diesen Feiertagen, die ein Grund für Freude sein sollten, trauern wir mit unseren Mitbürgern dieser Welt um die Opfer. Möge Gott den Angehörigen beistehen und möge Er den Verletzten schnelle und vollständige Genesung schenken.

Aachen, 22.04.2019

Freitagsgebet in der Sommerzeit

Bitte beachten Sie, dass das Freitagsgebet ab dem 31. März auf Grund der Sommerzeit um
14.00 Uhr beginnt. Zudem wird während der Sommerzeit nur ein Gebet stattfinden.

Trauer und Bestürzung über die Anschläge in Neuseeland

Im Namen Allahs des Allerbarmers, des Barmherzigen

Gestern Morgen wurde die Welt mit der Nachricht des Anschlags auf zwei Moscheen in Christchurch/ Neuseeland erschüttert. Ein entsetzlicher Terrorakt gegen betende Gläubige hat sich dort ereignet und zum Tod von mehr als 40 Menschen und vielen anderen teils Schwerverletzten geführt.

Diese Nachricht erfüllt unsere Herzen mit Trauer und Entsetzen. Trotz der Tatsache, dass es in den vergangenen Jahren  Übergriffe und terroristische Akte gegen Muslime gab, wie im Fall von Marwa El-Sherbini, die am 01.07.2009 in Dresden gewaltsam ermordet wurde oder als am 10.02.2015 in Chapel Hill/USA drei muslimische Studenten von ihrem rechtsextremen Nachbarn kaltblütig ermordet wurden oder dem Vorfall in Quebec in Kanada am 29.01.2017, wo ebenfalls muslimische Gläubige während ihres Gebetes in der Moschee angegriffen wurden und insgesamt sechs Todesopfer zu beklagen waren – so ist das Ausmaß des heutigen Attentates um ein Vielfaches größer. Dutzende Tote und Verletzte und verunsicherte Muslime, nicht nur in Neuseeland, sondern weltweit und eine Tat, die Nachahmer animieren könnte, sind das Resultat dieses Verbrechens.

Niemand hat das Recht über Menschen aufgrund ihres Glaubens zu richten, geschweige denn sie anzugreifen oder gar zu töten. Wir rufen unsere Gesellschaft dazu auf, ein Zeichen gegen Hass und Terror zu setzen und diesen Terroristen zu zeigen, dass wir als Gesellschaft zusammenstehen und es niemals zulassen, dass eine religiöse, politische oder gesellschaftliche Minderheit ins Abseits gestellt wird und das Gefühl der Sicherheit verliert.

Wir bitten Allah, den Allerbarmer, dass Er gnädig ist mit den Todesopfern und sie in die höchsten Stufen des Paradieses eintreten lässt. Wir bitten Ihn, dass Er den Verletzten eine schnelle Genesung schenkt und dass Er den Angehörigen der Opfer beisteht.

Wir gehören Allah und zu Ihm kehren wir zurück.

Aachen, 16.03.2019

Nadwa Rückblick Januar 2019

Das erste “Nadwa-Seminar” im neuen Jahr begann mit dem gesellschaftlich wichtigen Thema “Palliative Versorgung – Wege, Beratung und Unterstützung”.

Rund 90 TeilnehmerInnen kamen am Samstag, den 26. Januar im Seminarraum der Bilal-Moschee zusammen, um den drei hervorragenden Fachvorträgen der Referenten während des dreistündigen Seminars beizuwohnen.

Neben umfangreichen Informationen zu den Themenbereichen “Palliativmedizin und Sterbebegleitung” wurden die TeilnehmerInnen zu den Themenkomplexen “Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht” sensibilisiert. Hierzu wurden auch Broschüren zum Mitnehmen zur Verfügung gestellt.

In der abschließenden Podiumsdiskussion beantworteten die drei praktizierenden Fachexperten die zahlreichen Fragen der Anwesenden, gaben Tipps und regten zur Bildung eines “Seelsorger-Netzwerkes” an.

Interessierte können sich unter folgender Mailadresse melden: jasmina.momen@izaachen.de

Die Präsentationen der Vorträge können ebenso unter dieser Mailadresse angefordert werden.

Eine Fortsetzung dieses Themas ist aufgrund des enormen Bedarfs und des allgemeinen Interesses in Planung.